Verbrannte Aufbackbrötchen als böses Omen?

Manchmal gibt es Ereignisse, von denen man weiß, daß sie vielleicht einmalig im Leben sein werden und dann muss man sich entscheiden, ob man alle Hebel in Bewegung setzt und teilnimmt, oder eben nicht.

Bei mir stand vor ein paar Wochen solch eine Entscheidung an und ich habe festgestellt, daß so etwas bei mir immer in mehreren Phasen und ungefähr gleich abläuft.

Phase 1:
Man erfährt von einem Ereignis und denkt sich: OMG! OMG! OMG! OMG! OMG! OMG! OMG! OMG! OMG! da wäre ich zu gern dabei.

Phase 2:
Man informiert Freunde und klopft auf den Busch, ob jemand bereit ist mitzukommen.

Phase 3:
Man findet jemand der mitkommt oder wie in meinem Fall vor ein paar Wochen: Keiner hat Interesse und der Traum bei diesem ganz speziellen Ereignis dabei zu sein, wird seufzend beerdigt.

Nun geht es entweder in die Organisationsphase oder es kommt Phase 4:
Es erklärt sich doch noch eine treue Seele bereit dazu als seelischer Beistand mitzukommen (Zitat: „Ach, sch*** drauf! Lass uns hinfahren!“).

Organisationsphase:
Ein Hotelzimmer muss gebucht und Bahntickets müssen gekauft werden, allerdings sollte man vorher klären, ob man auch den nötigen Urlaub bekommt *hust*

Und dann kommt die: Herba versucht auf dem Teppich zu bleiben Phase, will heißen: Man redet sich gut zu und versucht die Erwartungen so niedrig wie möglich zu halten, damit man nicht in mittelschwere Depressionen verfällt, wenn das Ganze irgendwie in die Hose geht. In dieser Phase bin ich persönlich ja besonders gut, denn ich bin von Haus aus Realist und rechne eigentlich immer mit dem Schlimmsten…
Dazu gehört auch, dass man so wenig Leuten wie möglich von diesen Plänen erzählt, damit man, wenn es ganz doof läuft so tun kann, als hätte man nie teilgenommen…

Und wie gehören in dieses Phasenmodell nun verbrannte Brötchen wird sich der ein oder andere fragen.
Ganz einfach. Bei mir stand wie schon weiter oben erwähnt vor ein paar Wochen eine solche Entscheidng an und ich habe diese Phasen durchlaufen, bis es dann gestern so weit war.

Und als ich gestern früh um fünf Uhr nach einer fast schlaflosen Nacht aus dem Bett gefallen bin, mußten als erstes meine Frühstücksbrötchen in den Ofen, damit ich nach dem Duschen gleich etwas essen konnte.

Wer mich kennt weiß, daß ich alles was im Ofen zubereitet wird, gerne mal abfackeln lasse und zu Brickets verarbeite 😆 und gestern war es mal wieder so weit.

Da stand ich mit nassen Haaren vor zwei verkohlten Brötchen und dachte mir:
Verdammt, der Tag geht ja gut los. Wenn das nun etwas über Dein heutiges Karma aussagt, bleib lieber gleich daheim und im Bett 😦

Die gute Seele, die mich zu diesem Event begleitet hat, kann recht energisch sein und verfrachtete mich, als es Zeit zum Losfahren wurde, samt Koffer, Reiseunterlagen und Handtasche, ohne große Worte im Auto.

ZUM GLÜCK!!!!
Denn entweder sind verbrannte Aufbackbrötchen kein schlechtes Omen, oder das Autokennzeichen „X RA XXX“, das ich auf der Fahrt vom Bahnhof zum Hotel sichtete, hob das schlechte Karma auf und verwandelte es in gutes 😆

Mein Ausflug in den letzten zwei Tagen war jedenfalls wirklich ein ‚Once in a lifetime‘-Erlebnis, das mich nach wie vor debil grinsen läßt auch wenn ich gerade hundemüde bin.

In den nächsten Tagen werde ich sicher mehr ‚davon‘ erzählen (auch wenn nichts wirklich spektakuläres passiert ist), aber heute reicht es leider nur noch zu den Theorien über Backofenbrötchen, sorry.

Und wer bis jetzt noch nicht weiß, wovon ich eigentlich spreche kann sich bis zur Aufklärung dieses Bild anschauen und findet darauf vielleicht einen Hinweis. Kleiner Tipp: Das Gesuchte trägt Anzug und ist ein britisches Modell 😉

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19 Antworten zu Verbrannte Aufbackbrötchen als böses Omen?

  1. N schreibt:

    Wer so schlechtes Karma in Gutes umwandeln kann, wird ab jetzt als Glücksbringer überall hin mitgenommen. Dieser Tag ist doch Beweis genug für deine Wirkung. (Auch wenn es dann schneien wird.) 😉
    Denn verbrannte Aufbackbrötchen sind eindeutig schlechtes Karma.

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  2. Servetus schreibt:

    Das hast Du total erfolgreich versteckt! Bin gespannt!

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  3. Servetus schreibt:

    Hat dies auf Me + Richard Armitage rebloggt und kommentierte:
    Herba was there, too! Who knew? Not us! [in German, and at this point more of a prologue; includes a picture.]

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  4. crystalchandlyre schreibt:

    My Google Translater did not do all that well here, but it sounds like although you burned your breakfast, things fell into place nicely so that you and a good friend could go to the Premiere and see Richard. And you were able to take a very nice photograph of him as well! Thank you for sharing this. 🙂

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  5. utepirat schreibt:

    Bin schon ganz gespannt auf deinen Bericht. Ich bin immer noch total erschlagen und muss meine Eindrücke erst mal verarbeiten.

    Schön, dass wir uns zumindest kurz getroffen haben 🙂

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  6. Susanna Grath schreibt:

    Deine Phasenschilderung hat mich doch sehr amüsiert 🙂 Ich persönlich kenne das bisher zwar nur von Konzerten (für die ich auch schon den einen oder anderen Flug bezahlt habe), die Euphorie ist aber im Grunde die gleiche. Ich habe die Berlin Premiere per Lifestream verfolgt und mit Euch mitgefiebert! Wäre nur zu gerne dabei gewesen…*seufz* Liebe Grüße aus Österreich!

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  7. Herba schreibt:

    Also geschneit hat es dieses Mal nicht – nur geregnet 😆
    Meine Theorie ist ja, dass die positive Grundeinstellung meiner Reisebegleitung für das nötige gute Karma gesorgt hat 🙂

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  8. Herba schreibt:

    Es war hart den Mund zu halten, aber ich war zu skeptisch und wollte bei einem Misserfolg das Ganze ganz schnell vergessen….

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  9. Herba schreibt:

    Thanks for the reblogg my dear!

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  10. Herba schreibt:

    Yes I did burn my breakfast and yes I was able to see RA and it was great – I am still smiling like a mad woman 🙂 My pleasure. I will write more about it, but I have to go back to work today, so I haven#t got the time to write down more

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  11. Herba schreibt:

    Ich bin auch ziemlich k.o., aber was tut frau nicht alles 😆 Wie wars denn bei dir?

    Ich hab mich über das kurze Treffen auch sehr gefreut!

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  12. Herba schreibt:

    Hallo Susanna,
    danke für Deinen Kommentar!
    Ich denke auch, daß die Euphorie die gleiche ist, allerdings dauert ein Konzert wesentlich länger als so ein Defilee am roten Teppich 😆
    Den Livestream würde ich mir eigentlich auch gerne nochmal anschauen, aber leider scheint der in Gänze nirgends zu finden zu sein….
    Liebe Grüße aus Deutschland nach Österreich!

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  13. sunoki schreibt:

    Wow wie spannend.
    Mir wäre entweder die Luft weg geblieben oder ich hätte hyperventiliert.

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  14. utepirat schreibt:

    Ich muss mich immer noch sortieren, fühle mich total surreal im Moment. Linda60 und ich haben noch einen schönen Abend dort verbracht und unter Einsatz meines Lebens (nein, es war nur meine Hand, auf die jemand treten wollte) zwei Goldcoins ergattert.

    Wenn guylty und du ihren jeweiligen Bericht verfasst habt, werde ich mich noch mal einklinken.

    Heute steht die Mitternachtspremiere von DOS an, gehe mit meiner Tochter dorthin, werde wohl einige Taschentücher brauchen, ist zur Zeit eben ein echter Overkill.

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  15. Herba schreibt:

    Nein, nein, dazu hättest du gar keine Zeit gehabt, da bin ich mir sicher! Aber es war irgendwie surreal

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  16. Herba schreibt:

    Ja, so geht es mir auch.
    Das freut mich und das mit den Goldcoins ist wirklich eine schöne Erinnerung!

    Oh, da wünsche ich Dir schonmal viel Spaß, die ist leider bei mir beim besten Willen nicht drin, aber spätestens am Samstag werde ich den Film dann auch sehen

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  17. guylty schreibt:

    Hallo Herba – wie schade, dass ich dich total verpasst habe. Warum hat mir niemand gesagt, dass du neben mir stehst??? War ein ereignisreicher Abend. Ich musste erstmal ein bisschen verarbeiten, bevor ich dazu was sagen kann. Heute mache ich mich an den Abschlussbericht 😀

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  18. Herba schreibt:

    Ich hab keine Ahnung 😆 Aber viel wichtiger war doch eh RA zu sehen, oder? 😉 Ich finde es aber auch schade!
    Ich bin schon sehr auf Deinen Bericht und die Bilder gespannt. Ich habe mit meinem Bericht auch schon angefangen, aber gerade nicht wirklich viel Zeit dafür, was total doof ist – blöder Job!!! 😉

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