Genie und Schnauze

Dr. John Watson (Ben Kingsley) ist nicht nur Arzt, sondern auch Kriminologe, der in der Lage ist die kniffligsten Fälle in England zu lösen.
Doch um sein Ansehen als Arzt nicht zu untergraben, verheimlicht Watson das und erfindet den Privatdetektiv Sherlock Holmes und heuert den abgehalfterten Schauspieler Reginald Kincaid (Michael Caine) an, um diesen zu verkörpern.
Kincaid streicht nun den ganzen Ruhm ein, den die Ermittlungen von Watson einbringen.
Als Watson genug vom saufenden Lebemann Kincaid hat, feuert er ihn, um fortan selbst das Lob für seine kriminalistische Arbeit einzustreichen, doch Watson muss schnell feststellen, dass sich niemand für ihn interessiert und jeder nur Sherlock Holmes ernstnimmt.
Als der Bank von England Druckplatten für die englische Fünfpfundnote gestohlen werden, bleibt Watson nichts anderes übrig, Kincaid zurückzuholen.
Wird es den beiden gelingen, die Druckplatten zurückzubekommen und England damit vor dem wirtschaftlichen Kollaps zu bewahren?

Um es gleich mal vorweg zu nehmen: ‚Genie und Schnauze‘ ist eine herrliche Parodie und ich habe beim Anschauen sehr, sehr viel gelacht.
Die Macher haben wunderbar alles das was Sherlock Holmes ausmacht aufgegriffen und humorvoll umerzählt.
Besonders lustig fand ich dabei, dass Holmes alias Kincaid vermutlich nicht mal die Lösung eines Falles finden würde, wenn man sie ihm auf den Bauch bindet!
Michael Caine verkörpert Kincaid ganz großartig, aber Ben Kingsley als Watson hat mir noch besser gefallen, wenn auch nur einen Hauch.
Inspector Lestrade (Jeffrey Jones) darf natürlich auch nicht fehlen und wird in dieser Version munterlustig sowohl von Holmes als auch von Watson niedergemacht.
Der Fall an sich ist für Sherlock-Fans jetzt nicht so anspruchvoll, aber bei der Aufklärung geht es wirklich rund und spätestens wenn Holmes auf die Idee kommt, dass Moriarty nur ein Anagram ist und der Mann eigentlich Arty Mortie heißt, bleibt kein Auge mehr trocken.
Obwohl der Film schon knapp 25 Jahre alt ist, kann ich ihn mit gutem Herzen empfehlen und werde ihn sicher selbst irgendwann mal wieder in den DVD-Player schieben, wenn mir nach einer Runde lachen zumute ist.

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