Olympus Has Fallen (Originalversion)

Mike Banning (Gerard Butler) ist Secret Agent mit Leib und Seele und beschützt Benjamin Asher (Aaron Eckhart), den Präsident der Vereinigten Staaten.
Als die First Lady (Ashley Judd) bei einem Autounfall in einer Limousine eingeklemmt wird, kann Mike sie nicht retten und wird daraufhin ins Finanzministerium für einen Schreibtischjob abberufen.
Dort langweilt sich Mike zu Tode und hat große Schwierigkeiten sich an ein geregeltes Leben von 8 bis 17 Uhr zu gewöhnen.
Als der Präsident den südkoreanischen Premierminister (Keong Sim) trifft, kommt es im Weißen Haus zu einem Überfall von Terroristen, die den Sicherheitsbunker, in den die Regierungsoberhäupter gebracht werden, in ihre Gewalt bringen und mit dem Präsidenten als Geisel ihre Forderungen stellen.
Mike, der in Sichtweite des Weißen Hauses arbeitet, möchte helfen und findet sich bald als einzige Informationsquelle für den nun amtierenden Präsidenten Allan Trumbull (Morgan Freeman) ganz allein im Weißen Haus wieder.
Wird es ihm gelingen den Präsidenten zu befreien und die Terroristen auszuschalten?

Gerard Butler ist ein Schauspieler, den ich recht gerne mag und dementsprechend groß war die Freude, ihn mal wieder auf der großen Leinwand in einem Film zu sehen, der mich interessierte und gute Sommerunterhaltung versprach.
Leider hat Butler als Secret Agent naturgemäß keinen schottischen Akzent, aber frau kann eben nicht alles haben, trotz Originalversion 😉
Den verantwortungsvollen und getriebenen Personenschützer hat Gerard sehr überzeugend gespielt und dabei durfte er nach Herzenslust schießen, prügeln und kaputt machen, ohne sich größer dabei weh zu tun.
Im Anzug mit Krawatte finde ich den Mann immer etwas gewöhnungsbedürftig, aber das regelt sich in ‚Olympus has fallen‘ zum Glück selbst, wenn das Geballer losgeht und blutverschmiert, verschwitzt und mit zerrissenen Klamotten sieht er dann gleich viel besser aus.
Außerdem hatte Butler nicht die ganze Zeit einen grimmigen Gesichtsausdruck drauf, was für mich ein absolutes Plus ist, denn es gibt nichts anstrengenderes für mich, als ein Held, der ganze zwei Stunden hindurch kuckt, als hätte ihm gerade jemand sein liebstes Spielzeug geklaut.
Die Story des Films ist im Großen und Ganzen recht vorhersehbar, wobei es doch zwei, drei kleinere Überraschungen gibt, aber die Musik haben mir gut gefallen, ebenso wie die Schauspielerriege, die bei Butlers Ein-Mann-Feldzug assistieren darf und die Special Effekts.
Vom Weißen Haus im Film bleibt am Ende nicht mehr wahnsinnig viel übrig, aber wie sagt Asher so schön zu Banning: „I think it’s insured.“ oder zumindest so ähnlich 😆
Was mich bei solchen amerikanischen Filmen immer etwas stört, ist der an den Tag gelegte Pathos und die Tatsache, dass die Amerikaner immer die Guten oder vom rechten Weg abgekommen sind, falls es doch mal einen bösen Amerikaner gibt.
Aber das gehört wohl einfach dazu und bei diesem Film war es noch halbwegs erträglich, weil sehr oft nur in Bildsprache verpackt.
Insgesamt war ‚Olympus has fallen‘ für mich einer der besseren Filme seiner Sparte, einfach, weil ich die Schauspieler mochte und mich die ganze Zeit gut unterhalten gefühlt habe.
Als nettes Popcornkino für zwischendurch für Leute, die es auf der Leinwand gerne mal richtig krachen lassen, kann ich den Film wirklich nur empfehlen.

Der deutsche Trailer

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6 Antworten zu Olympus Has Fallen (Originalversion)

  1. Ute schreibt:

    Ah, danke für die ausführliche Beschreibung, hatte nur den Trailer im Kino gesehen und war noch am Überlegen, ob sich das lohnt. Jetzt ist zwar eigentlich kein Kinowetter, aber vielleicht klappts noch. Leider kann man hier so selten mal einen Film in OV sehen… ode es will keiner mit mir mitgehen 😦

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  2. Herba schreibt:

    Es ist halt ein typischer Ballerfilm, aber ich fand ihn wie gesagt unterhaltsam. Und da ich Glück hatte und mir die OV raussuchen durfte, was bei mir für Kino auch eher selten ist….

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  3. fleischfee schreibt:

    Hört sich gut an, ich mag Ashley Judd, Gerard Butler und Morgan Freeman sehr! Verspricht ja schon mal viel… 😉

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  4. Herba schreibt:

    AJ und MF kommen nur am Rande vor, der Fokus liegt extrem auf GB, aber das war für mich auch okay 🙂

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