Gottesgericht von Patrick Dunne

Eine Gruppe von Touristen wird in der berühmten Hagia Sophia in Istanbul von maskierten Männern als Geisel genommen, die Lösegeld fordern.
Doch eigentlich haben die Männer es gar nicht auf Geld abgesehen, sondern bringen einige der Geiseln medienwirksam vor laufender Kamera um.
Die englische Journalistin und Radiomoderatorin Jane Wade, die gerade ihren Ehemann und ihr Haus bei einem Brand verlor, verfolgt das ganze Drama über Fernsehbilder mit und muss bald erkennen, dass ihr die Terroristengruppe, die für das Morden verantwortlich ist, nicht unbekannt ist.
Als sie Nachforschungen anstellt, gerät sie mit ihren Kindern in tödliche Gefahr.
Wird es ihr gelingen sich in Sicherheit zu bringen?

Den Anfang von ‚Gottesgericht‘, der die Geiselnahme in Istanbul schildert, fand ich sehr spannend beschrieben und sehr gelungen, auch wenn ich beim Lesen leichte Probleme mit dem Schreibstil des Autors hatte, der mir nicht ganz so liegt.
Als dann Jane eingeführt wird, wurde die Geschichte für mich weniger spannend.
Das lag vor allem daran, dass ich ständig das Gefühl hatte nicht alle Informationen zur Verfügung zu haben, um wirklich alles zu verstehen.
Nach einer kleinen Nachforschung, weil mich dieses Gefühl wirklich wahnsinnig machte, stellte ich fest, dass ‚Gottesgericht‘ Teil einer Romanreihe über Jane Wade ist.
Jedes Buch ist zwar in sich abgeschlossen, aber die Rahmenhandlung zieht sich als roter Faden durch die Reihe und nun war auch klar, dass ich mir nichts eingebildet hatte.
Viele Leser stört so etwas nicht weiter aber mich nervt es masslos!!!
Ist es für einen Verlag denn wirklich so schwierig einen kurzen Hinweis auf das Buch zu drucken?
Natürlich hätte ich mich auch vorher informieren können, aber ich habe ehrlich gesagt auch nicht immer Lust bevor ich ein Buch anfange ewig lange zu googeln….
Na wurscht, das Wichtigste wurde dann doch erklärend vom Autor eingeschoben, so das man als Leser der Handlung gut genug folgen kann.
Leider flachte für mich die Spannung der Handlung immer weiter ab und die Protagonistin war mir auch nicht gerade sympathisch.
Was mir gut gefallen hat war die wechselnde Szenerie zwischen der Türkei und England und die Erläuterungen zur Hagia Sophia.
Insgesamt ist ‚Gottesgericht‘ ein solider Verschwörungsthriller, der für mich persönlich spannender hätte sein können.

Patrick Dunne bei Randomhouse
Patrick Dunne bei Irish-net.de

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