Bluternte von Sharon Bolton

Im kleinen Dorf Heptonclough, das idyllisch in den Hochmooren von Lancashire liegt, tut sich wenig. Es ziehen keine neuen Leute zu und man kennt sich untereinander.
Doch als zuerst das Ehepaar Fletcher mit ihren drei kleinen Kindern und dann der Pfarrer Harry Laycock kommt neues Lebens ins Dorf.
Allerdings passieren auch sehr merkwürdige Dinge, als Harry die Dorfkirche wieder öffnet.
Joe und Tom, die beiden Fletcherjungs, sehen immer wieder eine seltsame Gestalt, die sie zu verfolgen scheint.
Als dann auch noch in einer Nacht das Grab eines kleinen Mädchens freigelegt wird, in dem sich statt einer drei Leichen befinden, bekommt die Polizei vor Ort einiges zu tun und nicht nur die drei Fletcherkinder geraten in Gefahr.
Wird es Harry zusammen mit der Psychologin Evi gelingen, das Geheimnis des Dorfs zu enträtseln, ohne das noch ein Kind zu Schaden kommt?

ACHTUNG leichte Spoiler!
‚Bluternte‘ war mein erstes Buch von Sharon Bolton und ich würde sagen ein recht typisch englischer Thriller.
Die Autorin spielt mit der englischen Mooratmosphäre und dem englischen Wetter und nutzt das, um einen schönen Spannungsbogen zu erzeugen.
Zwischendurch erstand immer mal der Eindruck, daß hinter dem Geheimnis des Dorfs etwas Übernatürliches stecken könnte, aber zum Glück hat sich das nicht bewahrheitet.
Boltons Schreibstil läßt sich sehr gut lesen und hat mir wirklich gefallen, genau wie ihre Hauptfiguren Harry und Evi, auch wenn vor allem Evi keine einfache Person ist.
Die Mordermittlung war spannend und auch wenn man irgendwann erahnen kann, worum es geht, habe ich bis zum Schluss nicht ganz genau gewußt, wer nun eigentlich hinter den Morden steckt.
Leider hat mir das Ende nicht so gut gefallen, wie der Rest des Buches, weil es mir zu überhastet erschien und ich mir für die Fletchers, Harry und Evi mehr als ein paar lapidare Sätze zum Ende gewünscht hätte.
Die Autorin ist während des Romanverlaufs sehr stark auf die einzelnen Personen eingegangen und da war mir das Ende einfach zu kurz gehalten.
Insgesamt ist ‚Bluternte‘ aber ein unterhaltsamer Thriller, denn ich trotz kleiner Kritikpunkte weiterempfehlen kann.

Sharon Bolton bei Random House
Sharon Boltons Homepage

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