BBCs Hunted

Sam Hunter (Melissa George) ist eine Agentin, die für eine private Sicherheitsfirma arbeitet.
Bei einem Autrag geht sie in eine Falle und kommt nur knapp mit dem Leben davon. Sie verdächtigt ihre Kollegen sie verraten zu haben und taucht ab.
Doch als sie sich erholt hat, kehrt sie nach London zurück und nimmt ihre Arbeit wieder auf, vor allem um herauszufinden, wer sie verraten hat.
War es ihr Kollege Aidan (Adam Rayner), mit dem Sam ein Verhältnis hatte oder ihr Chef Rupert Keel (Stephen Dillane)?
Während Sam auf eigene Faust ermittelt, bekommt sie einen Undercoverauftrag. Sie soll als Kindermädchen für den Enkelsohn eines
Gangsterbosses (Patrick Malahide) arbeiten und den Vater des Jungen (Stephen Campbell Moore) bezirzen, um so an Informationen zu kommen.
Bald sieht sich Sam in ein scheinbar unentwirbares Knäuel aus Intrigen verstrickt.
Wird sie es schaffen, den Verantwortlichen für den Mordanschlag zu stellen und mit heiler Haut davonzukommen?

Die Besetzung dieser Mini-Serie der BBC klang sehr gut und ich hatte mir im Vorfeld quasi einen Vermerk gemacht, diese Serie auf jeden Fall anzuschauen.

Der Trailer hat mich dann eher zwiegespalten zurückgelassen und das wurde dann auch durch die Serie bestätigt.
Auf der einen Seite mag ich die Farbgebung und die Stimmung, die dadurch erzeugt wird.
Auf der anderen Seite blieb für mich die Story der Serie ziemlich verworren und ich war am Ende mit der Auflösung nicht sonderlich zufrieden.

Dazu kam eine Hauptdarstellerin, die mich zu keiner Zeit in ihrer Rolle überzeugen konnte. Ich kenne Melissa George nicht gut genug, um nachvollziehen zu können, ob ihre Lippen in der Serie Natur oder aufgespritzt sind, aber ich fand es extrem nervig, wie sie mit geschürzten Schlauchbootlippen durch die Serie gerannt ist und quasi immer den selben Gesichtsausdruck aufgesetzt hatte.

Auch gestandene Schauspieler wie Stephen Dillane und Patrick Malahide machten das Ganze nicht wirklich besser, weil die Figuren zu eindimensional gezeichnet waren, um eine wirkliche Entfaltung von schauspielerischem Können zuzulassen.

Drangeblieben bin ich totzdem und zwar vor allem wegen Stephen Campbell Moore und Adam Rayner.
Die beiden Herren sehe ich sehr gerne und ich war gespannt, ob Rayners Figur wirklich der Verräter war und ob es Campbell Moores Figur schaffen würde sich von seinem übermachtigen Vater zu emanzipieren.
Außerdem wollte ich natürlich wissen, wie das Ganze ausgeht und es gab immer wieder Szenen wo man dachte, dass die Macher nun die ganzen Klischees durchbrechen und doch noch die Kurve kriegen.

Letztendlich sollte sich jeder selbst eine Meinung bilden und es gibt sicher Leute, denen die Serie gefallen hat bzw. gefallen könnte. Ich verbuche sie jedenfalls unter: einmal gesehen reicht.

Der englische Trailer zur Serie von der BBC

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