Death in Paradise, Staffel 2 (Originalversion)

Der englische Detective Inspector Richard Poole (Ben Miller) sitzt immer noch auf der Karibikinsel Saint Marie fest und hat sich nach wie vor nicht wirklich akklimatisiert.
Er trägt nach wie vor seine schwarzen Anzüge, wundert sich über die Schludrigkeit der Einheimischen und sehnt sich zurück nach England. Natürlich klärt er mit Hilfe seiner Untergebenen Camille (Sara Martins), Dwayne (Danny John-Jules) und Fidel (Gary Carr) auch in der zweiten Staffel wieder Mordfälle auf.
Unter anderem ermittelt das Team in den Mordfällen an einer Nonne, einem Plantagenbesitzer und einer Sängerin, die mit Camille befreundet ist und vor ihren Augen zusammenbricht.

Die erste Staffel von ‚Death in Paradise‘ fand ich einfach großartig und ich war sehr gespannt, ob die zweite Staffel das Niveau halten würde. Und ich bin froh sagen zu können: hat sie und zwar auf ganzer Linie.
Die Dialoge sind wieder mit sehr viel Wortwitz gespickt, die Einheimischen mühen sich redlich Poole ein bisschen ihrer Lebensart näher zu bringen (und verdrehen am Ende die Augen, wenn das nicht so recht gelingen mag) und der im wahrsten Wort zugeknöpfte Inspektor schüttelt seinerseits weiterhin den Kopf über diese französisch geprägten Sturköpfe und versucht tapfer ihnen die einzig wahre (britische) Lebensart einzutrichtern. Weil das vermutlich auf Dauer trotzdem etwas eintönig werden würde, gibt es auch kleinere Erfolge auf beiden Seiten.
So wird Poole gegenüber seinen Kollegen etwas offener, man erfährt mehr über seine Vergangenheit und er setzt sich doch tatsächlich auch mal am Strand in den Sand 😆

Natürlich wird auch ermittelt und egal wie verworen, geheimnisvoll und schwierig die Lösung ist, mit vereinten Kräften schafen es Poole, Camille, Fidel und Dwayne immer am Ende den Richtigen zu verhaften.
Die Fälle an sich haben mir in der zweiten Staffel sogar einen Tick besser gefallen, als in der ersten Staffel und auch die Weiterentwicklung der Figuren fand ich gelungen, bis auf das leichte Knistern zwischen Poole und Camille – das versteh ich irgendwie nicht.
Schade fand ich nur, dass Camilles Mutter dieses Mal etwas weniger Raum hatte, denn die hat in der ersten Stafel für einige Lacher gesorgt.
Gaststars sind in dieser Staffel unter anderem: Julie Graham, James Murray, Shaun Parkes, Jonathan Cake, Gemma Jones, James Fleet und James Cosmo.

Ich kann auch diese Staffel wirklich nur empfehlen, den spätestens wenn der Inspektor in einer Folge durch den heraufziehenden Hurricane stapft und jedem erzählt, dass der Sturm „damals in England“ viiiiiiiiiiiiiel schlimmer war und die Engländer viiiiiiiiiiiiiiel weniger Aufhebens gemacht haben, bleibt kein Auge mehr trocken 😆

Death in Paradise bei ZDF neo
Death in Paradise bei der BBC
Die Serie im deutschen Fernsehen – Termine

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4 Antworten zu Death in Paradise, Staffel 2 (Originalversion)

  1. diepoe schreibt:

    Ich muss das auch endlich mal gucken!

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  2. Herba schreibt:

    Aber fang bei Staffel 1 an 😉

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  3. diepoe schreibt:

    Natürlich! Ich arbeite in einer Bibliothek, wenn Sachen nicht chronologisch geordnet sind, werde ich unruhig 🙂

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  4. Herba schreibt:

    😆 das vergesse ich immer wieder

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