Snow White and the Huntsman

Eric, der Jäger (Chris Hemsworth), erzählt in einer Rückblende, das Märchen von Snow White (Kristen Stewart), bis zum Zeitpunkt, wo die böse Königin Ravenna (Charlize Theron) Herrscherin des Landes geworden ist, Snow White im Verlies eingesperrt ist und das Land wegen der dunklen Macht der Königin immer mehr verfällt.
Ravenna zieht ihre Macht aus dem Leben von den Frauen ihres Reiches, denen sie wie ein Vampir die Lebensenergie aussaugt.
Trotzdem schwindet langsam ihre Macht und sie erfährt von ihrem Zauberspiegel, dass Snow White daran die Schuld trägt und sie sowohl den Untergang als auch ewige macht für Ravenna bedeuten kann. Als die Königin daraufhin Snow White aus ihrem Gefängnis holen lässt, gelingt der jungen Prinzessin die Flucht.
Eric, der Jäger wird daraufhin von Ravenna ausgesandt, um Snow White zu fangen.
Wird es Snow White gelingen, sich mit Hilfe der sieben Zwerge zum ehemaligen Verbündeten ihres Vaters (Vincent Regan) durchzuschlagen und ihr Königreich zurückzuerobern?

Mit ‚Snow White and the Huntsman‘ kam 2012 kurz nach Spieglein, Spieglein gleich die zweite Schneewittchen-Verfilmung in die Kinos, doch die beiden Verfilmungen sind grundverschieden.
Wo ‚Spieglein, Spieglein‘ bunt und witzig daherkommt, ist ‚Snow White and the Huntsman düster und ernst.
Die Zwerge spielen eine eher untergeordnete Rolle und auch das Thema Liebe wird erst auf den zweiten Blick behandelt. Im Mittelpunkt steht ganz klar der Konflikt zwischen zwei Frauen stellvertretend für den Kampf zwischen Gut und Böse.
Charlize Theron gefiel mir ganz gut in der Rolle der bösen Königin und auch Kristen Stewart machte ihre Sache als Prinzessin ganz ordentlich, obwohl sie mir manchmal nicht königlich genug erschien.
Das habe ich mir dann einfach damit erklärt, dass sie ja jahrelang im Gefängnis saß und dort keine entsprechende Erziehung genossen hat (Frau findet für alles eine Erklärung, wenn es sein muss 😉 ).
Chris – gibt es jemanden, der diesen Namen ohne zu spuken aussprechen kann? – Hemsworth war einerseits gut gewählt für die Rolle des Jägers, aber andererseits fehlte mir vom trauernden Saufbold zum treuen Anhänger von Snow White eine Zwischenstufe, das ging mir etwas zu übergangslos.
Damit bin ich dann auch schon bei meinem Hauptkritikpunkt am Film. Es wurde ein stellenweise epischer und vor allem bildgewaltiger Film geschaffen, der mich, was das angeht wirklich beeindruckt hat.
Leider hat man dabei einfach manchmal die Figuren und ihre Entwicklung vergessen.
Natürlich soll ‚Snow White…‘ vor allem unterhalten und man erwartet keine Oscar reifen Handlungsstränge, aber irgendwie hätte ich dann doch in dieser Richtung ein klein wenig mehr erwartet.
Unter diese Schwäche würde ich übrigens auch die Rolle von Sam Claflin einordnen, deren Sinn und Zweck innerhalb der Story sich mir immer noch nicht erschloßen hat, wobei ich ihn trotzdem gern gesehen habe, weil ich ihn sehr mag.
Insgesamt ist der Film für mich gute Unterhaltung für einen trüben Tag, aber leider nicht mehr.

Der deutsche Trailer

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4 Antworten zu Snow White and the Huntsman

  1. Moxica schreibt:

    Mein größtes Problem bei dem Film wird sein, dass ich mich so satt gesehen habe an den Twilight-Darstellern. Die wurden so vermarktet, dass ich sie nicht mehr sehen kann. Vielleicht gelingt es ihnen in ein paar Jahren (wie Leo DiCaprio) als ernsthafte Schauspieler doch noch was zu werden.

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  2. Herba schreibt:

    Da ich Twilight nie gesehen habe, hab ich das Problem zum Glück nicht 🙂 Aber ich hoffe für KS und RP, daß sie irgendwann wieder ein halbwegs normales Leben führen können – ohne Dauerbelagerung

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  3. Phönix schreibt:

    Ich fand den Film ehrlich gesagt nur grottig – sorry. KS fand ich ganz schlimm, die kann immer nur den einen Gesichtsausdruck, das konnte nicht mal Chris Hemsworth für mich retten. Einzig Charlize Theron hat ihre Sach gut gemacht.

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  4. Herba schreibt:

    Du mußt dich nicht entschuldigen, Geschmäcker sind nunmal verschieden und mein Highlight des Jahres ist der Film ja ganz sicher auch nicht *MitDenSchulternZuck*

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