To Love a Beast von Teri Harvey

Die junge Debütantin Madison Fitzwalter wird mit einer anderen jungen Dame verwechselt und gekidnapped.
Gefesselt und mit einer Augenbinde blind gemacht, findet sich Maddie in einem Schlafzimmer wieder, wo ein ihr unbekannter Mann, der sich selbst Teddy nennt, versucht Maddie zu verführen.
Als Maddie verzweifelt Gegenwehr leistet, läßt Teddy sie gehen und ist fest entschlossen sie nie wieder zu sehen.
Doch als Charles, dem Duke of Radcliffe, so lautet Teddys richtiger Name, klar wird, daß Maddie ruiniert ist, wenn er nichts unternimmt, schleicht er sich in ihr Leben.
Wird es dem Duke gelingen, Maddies gesellschaftliche Stellung zu retten, ohne daß sie merkt wer er wirklich ist?

Puuuuh, wo fange ich am besten an???
Ich lese zwischendurch gerne mal einen richtig schnulzigen historischen Liebesroman. Die Story kann ruhig auch wie die in 50 anderen Liebesromanen, die ich vorher gelesen habe, ablaufen. So lange die Hauptpersonen sympathisch sind und es am Ende ein dickes Happy End gibt.
‚To love a beast‘ paßt insofern ins Bild, als daß es einen arroganten Adeligen gibt, der gewohnt ist immer zu bekommen was er will und eine junge Dame aus gutem Haus, die etwas naiv nach einem Ehemann sucht.
Daß es zwischen den beiden Hauptfiguren etvl anfängtlich etwas schwierig ist und sie sich nicht einmal mögen, ist auch normal/okay.
Womit ich aber bei diesem Buch Probleme hatte war, dass der Duke konstant versucht Maddie zu verführen und daß das in diesem Buch so weit getrieben wird, daß man quasi von versuchter Vergewaltigung sprechen kann.
Trotzdem war mir Charles noch sympathischer als Maddie, die erst als naives Dummchen und dann als verzogene Zicke rüberkam, die gerne und ohne Grund Porzelan zerdeppert.
Als die beiden am Ende verheiratet werden, konnte ich mich nicht wirklich über dieses Happy End freuen – mir taten eher die Dienstboten leid, die die Scherben auffegen müssen, denn der Duke verspricht seiner Frau einen unerschöpflichen Vorrat an Porzelan zum Zerschlagen.
Das war dann auch schon der Gipfel an Romantik in dieser Geschichte und ich war erleichtert als mein Guy mir das Ende angezeigt hat.
Auch wenn Teri Harvey einen gut zu lesenden Schreibstil hat, kann ich dieses Buch inhaltlich keinem empfehlen….wobei, wer an Fesselspielchen und einer Zeter und Mordio schreienden jungen Frau Spaß hat, liest vielleicht auch dieses Buch gerne 🙂

Der Blog von Teri Harvey

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