SAT 1 zeigt ab dem 3.2. die erste Staffel von „Homeland“

Beim Sturm eines Terroristenverstecks im Irak befreit eine Spezialeinheit den gefangenen Marine Sergeant Nicholas Brody (Damian Lewis).
Dieser wurde seit einem Einsatz im Irak vor 8 Jahren als MIA (= Missing in action) geführt und selbst seine Familie glaubte nicht mehr daran, dass er noch am Leben ist.
Zurück in den USA wird er als Kriegsheld gefeiert.
Nur die CIA-Agentin Carrie Mathison (Claire Danes) misstraut Brody, den sie erhielt ein paar Monate zuvor von einem ihrer Informanten die Information, dass es dem Topterrorist Abu Nazir (Navid Negahban) gelungen sei, einen amerikanischen Soldaten umzudrehen, um ihm im Kampf gegen die USA zu benutzen.
Carries Vorgesetzter David Estes (David Harewood) hält das für Blödsinn und so beginnt Carrie auf eigene Faust Brody zu überwachen und erhält nur Unterstützung von ihrem Mentor Saul Berenson (Mandy Patinkin).
Schnell wird klar, dass Brody irgendetwas zu verbergen hat. Steht er nun wirklich auf der Seite der Terroristen?

Ich bin im englischen Fernsehen über diese Serie gestolpert und habe reingeschaut, weil ich einmal solche Filme und Serien tendentiell spannend finde und zum anderen, weil Damian Lewis mitspielt, den ich sehr gerne sehe.

Hängen geblieben bin ich, weil vor allem Claire Danes in ihrer Rolle als FBI-Agentin großartige Arbeit leistet.
Carrie ist getrieben und lebt scheinbar nur für ihren Beruf, der ihr alles abverlangt und in dem sie auch unkonventionelle Wege geht, auch wenn sie das in Schwierigkeiten bringt und das stellt Claire Danes einfach großartig dar. Alle Preise, die sie dafür gewonnen hat, sind meiner Meinung nach absolut verdient!

Auch Damian Lewis liefert eine überzeugende Leistung ab, vor allem wenn er extreme Gefühlsregungen darstellt. Was mir auch sehr gut gefällt ist, dass er für die ROlle des Marine ausgewählt wurde, obwohl er nicht unbedingt dem Klischee eines amerikanischen Soldaten entspricht.

Der restliche Cast verblast neben diesen beiden etwas, liefert aber auch gute Leistungen ab.

Natürlich darf in einer solchen amerikanischen Serie Pathos und Patriotismus nicht fehlen und manche Dinge werden auch sehr schwarz oder weiß dargestellt, aber es wird nicht zu heftig und für eine amerikanische Serie haben sich die Macher wirklich sehr zurückgehalten und bringen stellenweise auch so etwas wie Verständnis für die andere Seite auf bzw haben auch Böse in die eigenen Reihen eingebaut.

Gewalt und Folterszenen, die es natürlich gibt, sind nicht zu heftig dargestellt, auch das haben die Macher verhältnismäßig sparsam engesetzt.

Insgesamt kann ich ‚Homeland‘ wirklich empfehlen. Allerdings sollte man natürlich diese Art der Serie mögen und zwischendurch auch mit Blut umgehen können.

Homeland bei Sat 1
Homeland bei Showtime
Homeland im deutschen Fernsehen – Termine

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2 Antworten zu SAT 1 zeigt ab dem 3.2. die erste Staffel von „Homeland“

  1. diepoe schreibt:

    Jaaaaa! Auf diese Serie freue ich mich schon!

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  2. Herba schreibt:

    Ist wirklich sehenswert und ziemlich spannend, weil immer, wenn man sich sicher ist, daß man nun weiß was vor sich geht, was neues passiert und alles über den haufen wirft

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