Faces in the Crowd

Anna (Milla Jovovich) wird von ihren beiden Freundinnen Francine (Sarah Wayne Callies) und Nina (Valentina Vargas) beneidet.
Sie hat einen Job, den sie liebt und in dem sie aufgeht und eine tolle Beziehung mit Bryce (Michael Shanks).
Dies ändert sich, als sie nach einer Partynacht mit den beiden auf dem Heimweg Zeuge wird, wie der gesuchte Serienkiller „Tearjerk Jack“ eine junge Frau mit einem Rasiermesser umbringt.
Auf der Flucht vor ihm zieht sich Anna eine schwere Kopfverletzung zu. Als sie Tage später im Krankenhaus aufwacht, leidet sie an der seltenen Krankheit Prosopagnosie, die es ihr unmöglich macht, sich an Gesichter zu erinnern.
Als Zeuge für den ermittelnden Polizist Sam Kerrest (Julian McMahon) ist sie somit nutzlos und schutzlos dem Mörder ausgeliefert, der sich ihr unerkannt nähern kann.
Wird es Anna zusammen mit Sam gelingen, den Mörder zur Strecke zu bringen?

‚Faces in the Crowd‘ ist ein Thriller, der mit einem soliden Cast aufwarten kann.
Ich mag Milla Jovovich, aber als begnadete Schauspielerin würde ich sie nun nicht gerade bezeichnen.
Umso erstaunter war ich, als ich mir ‚Faces in the Crowd‘ angeschaut habe.
Natürlich ist der Film nicht oscarverdächtig, aber Millas Performance hat mir gut gefallen. Sowohl Annas Liebe zu ihrem Beruf als auch die Angst vor dem Killer und die Verzweiflung wegen der ungewöhnlichen Krankheit hat sie glaubhaft gespielt.
Ihr Gegenpart Julian McMahon spielt eine Figur, die recht klischeehaft angelegt ist.
Erst ist Sam brummig und unfreundlich und wandelt sich dann zum besorgten Ermittler, der Anna um jeden Preis schützen will.
Das bietet wenig Spielraum, um sein Können groß zu zeigen, aber McMahon tut sein Bestes und ich sehe ihn einfach gern.
Der Rest des Casts ist okay, nur Michael Shanks als Annas Freund hat mir persönlich nicht so gut gefallen. Irgendwie fehlte mir da die Chemie. Allerdings spielt die Beziehung der Beiden auch nur eine untergeordnete Rolle.
Insgesamt ist ‚Faces in the Crowd‘ ein Thriller, der mich unterhalten hat und den man sich durchaus anschauen kann, der aber außer der Prosopagnosie nichts Neues bringt und der darum stellenweise doch etwas sehr vorhersehbar war.

Der englische Trailer:

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