The Last Weekend (Originalversion)

Ian (Shaun Evans), ein 44 Jahre alter Lehrer, besucht mit seiner Frau Em (Claire Keelan) für ein langes Wochenende Ollie (Rupert Penry-Jones) und Daisy (Genevieve O’Reilly), die er seit dem College kennt und seit zwei Jahren nicht mehr gesehen hat.
Mit Ollie verbindet ihn eine von Rivalität geprägte Freundschaft, denn Ollie ist alles was Ian nicht ist: reich, gutaussehend und der Partner von Daisy.
Über das lange Wochenende lebt diese alte Rivalität wieder auf und zwischen den beiden Paaren entsteht eine Spannung, die nur schwer zu ertragen ist.
Wie werden Ian, Em, Ollie und Daisy damit umgehen, falls sich diese Spannung schließlich entladen sollte?

Für ‚The last Weekend‘ wurde sehr viel Werbung gemacht und da ich sowohl Rupert Penry-Jones, als auch Shaun Evans recht gerne sehe, wollte ich mir den Dreiteiler natürlich auch anschauen, obwohl ich die Romanvorlage nicht kenne und auch vom Autor Blake Morrison noch nie etwas gehört habe.
Den Anfang fand ich erst etwas verwirrend, da Ian als Erzähler fungiert und quasi in Rückblenden erzählt. Ungefähr nach der ersten Folge hat man sich an den Erzählstil gewöhnt und kann sich auf die vier Hauptpersonen richtig einlassen.
Rupert Penry-Jones hat mir in seiner Rolle als reicher Schnösel, der überall der Erste sein will, recht gut gefallen, allerdings fände ich es schön, wenn er öfter Rollen ohne reichen Hintergrund und arrogantes Getue spielen würde.
Zu Shaun Evans habe ich ein etwas zwiegespaltenes Verhältnis. In manchen seiner Rollen (Silk, Endeavour) finde ich ihn sympathisch und sehe ihn wirklich gerne und in anderen finde ich ihn einfach nur unsympathisch und so eine Rolle ist Ian. Sie fordert Shaun Evans, aber Ian ist mir so unsympathisch, (was dann ja wieder für die Qualität des Schauspielers spricht) dass das den Genuss beim Anschauen nicht wirklich erhöht.
Eine positive Überraschung war Genevieve O’Reilly. In den Rollen, in denen ich sie vorher gesehen habe, fand ich sie stellenweise unglaubwürdig oder einfach schlecht oder beides. Als Daisy hat sie mich zum ersten Mal schauspielerisch überzeugt.
Claire Keelan, die Ians Frau Em spielt, kannte ich gar nicht. Sie verkörpert die offene, warmherzige Frau, mit der man stellenweise mitleidet, mit sehr viel Herz.
Die Spannungen zwischen Ian und Ollie sind gut dargestellt und auch die Probleme, die es in den Beziehungen gibt, sind gut gemacht und steigern sich innerhalb der Handlung.
Ansonsten ich die Geschichte an sich nicht besonders überraschend. Ich vermutete ungefähr nach der ersten Folge (von insgesamt 3) wie das Ganze zusammenhängen könnte und wie es ausgeht.
Solche Vorahnungen, die dann zutreffen, stören mich nicht immer, hier hat es das Ganze dann doch etwas enttäuschend für mich gestaltet, da half auch der nackte Hintern von Rupert Penry-Jones nichts.
Zwischendurch gab es immer wieder spannende Szenen, vor allem auch weil die Schauspieler ihr Können unter Beweis stellen durften, aber insgesamt gesehen war ‚The last Weekend‘ für mich nichts, was ich öfter anschauen muss bzw zum Lesen der Romanvorlage animiert, wenn auch keine absolute Zeitverschwendung.

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2 Antworten zu The Last Weekend (Originalversion)

  1. servetus schreibt:

    Interessant.

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  2. Herba schreibt:

    Ich hatte mir wirklich mehr erwartet…

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