Ein Iltis in der U-Bahn und ein Hund am Laptop

Eigentlich war gestern ein ganz normaler und wenig aufregender Montag…..bis sich auf der Heimfahrt in der U-Bahn, ein extrem großer, wie ein nasser Iltis stinkender Mensch neben mich setzte.
Da die Bahn knallvoll war und ich den Platz am Fenster hatte, habe ich erst versucht es zu ignorieren und dann einfach die Luft angehalten.
Zum Glück stieg der Herr nach nur vier Stationen wieder aus, sonst wäre ich vermutlich blau angelaufen und vom Sitz gekippt. Ich bin ja echt nicht empfindlich, aber dieser Gestank war wirklich schlimm und sowohl meine Galle als auch mein Magen haben das noch übler aufgenommen als ich.
Darum war mir nach diesem Erlebnis auch im wahrsten Sinn des Wortes der Appetit auf mein Abendessen vergangen.
Ich war ja nur froh, daß ich unterwegs nichts esse – die Dame, die mir gegenüber saß, hat den Bissen ihres belegten Brötchens glatt zurück in die Tüte gespuckt – unter den Augen des freundlich lächelnden Iltis Herrn.
Nun ja, daheim gab es dann erstmal einen Magentee und ich habe mich auf der Terasse meiner Eltern mit Laptop niedergelassen, um den heutigen Blogpost zu verfassen.
Weiter als bis zur Überschrift und der Verlinkung auf das DVD-Cover bin ich jedoch nicht gekommen, den das jüngste Mitglied unsres Hauses wurde bei mir zum Hundesittung abgegeben.
Jack ist mittlerweile 7 (oder 8?) Monate alt und scheint gerade in seine erste Flegelphase zu kommen.
Als ich mich nach einer kurzen Streicheleinheit wieder dem Laptop widmete, hat er erst sämtliche Bälle zum Werfen angeschleppt und als ich darauf nicht reagiert habe, lies er sich schmollend mit seinem Plüschstern zu meinen Füssen nieder.
Das Teil ist gut durchgekaut und sieht ziemlich deformiert aus, aber Jack liebt es heiß und innig (vor allem nachdem er seinen Stoffelefant geköpft und die Füllung rausgepopelt hat).
Ich habe im Prinzip nichts gegen den Plüschstern……wenn da nur nicht das Quietschgeräusch wäre, dass das Ding macht, wenn Jack es im Maul hat, den Kopf bewegt oder zubeißt.
Nach fünf Minuten anhaltendem Gequietsche, die mit herzzereißenden Dackelblicken begleitet wurden, mußte was passieren. Es mußte Futter her, um den Hund vom Quietschding zu trennen 😉 Dazu mußte ich in die Küche und als ich wiederkam, hatte sich Jack gerade meinen Laptop vorgenommen und fuhr wie wild mit der Nase übers Touchpad.
Ob er eine mail verschicken oder mit jemandem chatten wollte, konnte ich nicht herausfinden….war mir aber ehrlich gesagt auch wurscht!
Zum Glück scheint mein Laptop keinen Schaden genommen zu haben, aber das war dann für mich das entgültige Zeichen, den Blogpost Blogpost sein zu lassen und das Hundchen zu beschäftigen….
Passenderweise lief dann abends beim Duschen im Radio ‚Who let the dogs out‘ von den Baha Men….gibt es eigentlich auch ein Lied über einen Iltis? 😆

Kommt gut durch den Dienstag und bleibt geruchlos 😉

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2 Antworten zu Ein Iltis in der U-Bahn und ein Hund am Laptop

  1. servetus schreibt:

    Lustig beschrieben. Hoffentlich wurde die Woche in der Bahn besser.

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  2. Herba schreibt:

    Wurde sie zum Glück! 🙂

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