Samsons sterbliche Geliebte von Tina Folsom (Scanguards 1)

Samson Woodford, ein Jahrhunderte alte Vampir, der in San Francisco lebt und ein erfolgreiches Sicherheitsunternehmen leitet, leidet an etwas, was die Welt der Vampire nicht kennt und bei dem ihm auch sein Psychater nicht helfen kann: Erektionsstörungen.
Frustriert und genervt von seinen Freunden, die ihm zum Geburtstag eine Stripperin vorbeischicken wollen, öffnet Samson die Tür seines Hauses und die vollkommen verstörte Delilah fällt ihm in die Arme.
Samson reagiert sofort auf sie und ist glücklich, dass sein Leiden zu Ende zu sein scheint.
Als sich herausstellt, dass Delilah keine Stripperin ist, sondern eine Buchprüferin, die verfolgt wurde und verzweifelt an die nächstbeste Haustür geklopft hat, schämt sich Samson für seine Reaktion auf sie, stellt aber schnell fest, dass eine fast magische Anziehungskraft zwischen ihnen herrscht.
Als Delilah durch ihre Buchprüfung in Gefahr gerät, tut Samson alles, um sie zu schützen.
Wird Samson gelingen, herauszufinden, wer Delilahs Leben bedroht? Und wie soll er ihr sagen, daß er ein Vampir ist?

Ich bin durch eine Freundin auf dieses Buch aufmerksam geworden, die sehr viel Fantasy liest und sich über den Klappentext und die dabei erwähnten Erektionsstörung bei einem Vampir kaputt gelacht hat.
Und da ich das Konzept auch ganz witzig fand, habe ich einfach mal das eBook gekauft.
Tina Folsom hat einen tollen Schreibstil, flüssig und leicht zu lesen und das Buch war sehr unterhaltsam. Ihr Konzept der Vamirwelt ist, glaube ich, eher das klassische Bild. Vampire vertragen kein Sonnenlicht, können mit Holzpflock durchs Herz zu Staub verwandelt werden und mit Silber kann man sie ohne weiteres fesseln, ohne dass sie sich befreien können.
Samson und Delilah waren absolut sympathische Hauptfiguren, denen ich für ein Happy End ganz fest die Daumen gedrückt habe. Die anderen Figuren spielen nur kleine, aber wichtige Rollen und sind vor allem Vampire, aber zwischendurch kommen auch mal andere Menschen außer Delilah vor.
Die Sexszenen sind ziemlich graphisch und stellenweise auch deftig (wer so etwas nicht mag: Finger weg!), aber sie fügen sich gut in die Geschichte ein und ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, daß die Autorin sie nur eingebaut hat, weil Sex sich nunmal gut verkauft.
Die deutsche Übersetzung ist an ein paar Stellen etwas holprig, das hätte man ein klein bißchen besser machen können, aber das ist mein einziger kleiner Kritikpunkt.
Insgesamt war ‚Samsons sterbliche Geliebte‘ für mich absolut gute Unterhaltung, die mich neugierig auf die anderen Bände der Reihe (die ich mittlerweile auch gelesen habe) gemacht hat.
Und da ich außer den Black Daggern noch keine anderen Vampirromane kenne, war für mich auch vieles neu, was Kenner des Genres vielleicht schon einmal in ähnlicher Form gelesen haben. Das sollte aber keinesfalls den Lesegenuss schmälern, denke ich.

Scanguards-Serie:
Samsons sterbliche Geliebte (Samson’s Lovely Mortal)
Amaurys hitzköpfige Rebellin (Amaury’s Hellion)
Gabriels Gefährtin (Gabriel’s Mate)
Yvettes Verzauberung (Yvette’s Haven)
Zanes Erlösung (Zane’s Redemption)
Quinns Unendliche Liebe (Quinn’s Undying Rose)
Olivers Versuchung (Oliver’s Hunger)

Die englische Homepage von Tina Folsom
Der Blog von Tina Folsom

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8 Antworten zu Samsons sterbliche Geliebte von Tina Folsom (Scanguards 1)

  1. Cat Crawfield schreibt:

    Sehr schöne Rezension 😉
    Dann können wir ja nachher mal eine genaue Analyse darüber aufstellen, wie Edward Cullen es denn schafft… ach du weiß schon, ne? 😉

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  2. Herba schreibt:

    Danke!
    Nee, mit Edward Cullen kenn ich mich nicht aus – hab ich doch nie gelesen 😆

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  3. Andrea schreibt:

    Klasse Rezension, das stimmt….Hab auf jeden Fall Lust bekommen die Bände zu lesen.
    Naja, sind erstmal auf meiner Wunschlist vermerkt 😉

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  4. Herba schreibt:

    Danke! Oh je, wenn sie da schlummern, liest du sie ja nie 😆

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  5. Cat Crawfield schreibt:

    hihi da gehts ihr dann wie mir 😉

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  6. Herba schreibt:

    Unglaublich ;-P

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  7. Andrea schreibt:

    würde ich so nicht sagen. aber zuhause schlummern beschleunigt es auch nicht zwangsweise. 😉

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  8. Herba schreibt:

    Ich weiß 😆

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