In guten Händen

London, 1880:
Der junge Arzt Dr. Mortimer Granville (Hugh Dancy) arbeitet in einem Krankenhaus und wird gefeuert, weil er zu fortschrittliche Behandlungsmethoden anwenden möchte.
Leider ist das nicht sein erster Rausschmiss und leicht frustriert macht er sich einmal mehr auf die Suche nach einem neuen Job und bewirbt sich in Privatpraxen – ohne Erfolg.
Doch dann kommt er schließlich in die Praxis von Dr. Robert Dalrymple (Jonathan Pryce), der bei Damen der feinen Gesellschaft erfolgreich Vulva-Massagen gegen Hysterie anwendet.
Dr. Dalrymple stellt den jungen Arzt ein, der ein gewisses Talent für diese Behandlungsmethode zeigt und bietet ihm schließlich die Partnerschaft und seine jüngere Tochter zur Frau an. Emily (Felicity Jones) ist eine vorbildliche höhere Tochter, ganz im Gegensatz zu ihrer älteren Schwester Charlotte (Maggie Gyllenhaal), die sich für das Wahlrecht der Frauen und die Armen in London einsetzt und ein (settlement house) leitet.
Durch die Arbeitsbelastung erfindet Mortimer zusammen mit seinem Freund Edmund (Rupert Everett) den Vorläufer des modernen Vibrators und Charlotte bringt ihn dazu, über sein Leben nachzudenken.
Wird er weiterhin Frauen gegen Hysterie behandeln?

Aufmerksam geworden bin ich auf den Film durch Hugh Dancy und Maggie Gyllenhaal und wie so oft habe ich es mal wieder nicht ins Kino geschafft, also wanderte die DVD auf meine Leihliste, was ich definitiv nicht bereut habe.
Die Komödie ist eine nette Unterhaltung für Zwischendurch mit einem guten Cast.
Die Schauspieler passen allesamt sehr gut in ihre jeweilige Rolle. Maggie Gyllenhaal übertrieb es für mich zwischendurch etwas, aber das ist nur ein kleiner Minuspunkt.
Rupert Everett als exzentrischer Erfinder war mal wieder genial. Ich habe mich sehr gefreut, ihn mal wieder zu sehen!
Gefreut habe ich mich auch über die Kurzauftritte von Anne Chancellor und Tobias Menzies, diese beiden britischen Schauspieler sieht man viel zu selten!.
Was ich besonders schön beim Kucken des Filmes fand war, dass drei Frauen (meine Mutter, meine Schwester und ich) unterschiedlichen Alters vor dem Fernseher saßen, zusammen gelacht haben und doch ganz unterschiedliche Eindrücke von diesem Film mitgenommen haben.
Recht absurd aus heutiger Sicht fanden wir alle drei den Gedanken, daß der Film ja einen wahren historischen Hintergrund hat und solche Praktiken wirklich angewandt wurden 😆
Ich kann ‚In guten Händen‘ vor allem Frauen empfehlen, die einfach mal eine sorglose Zeit vorm Fernseher verbringen, dabei eine Runde lachen und evtl auch Hugh Dancy anschmachten wollen.

Die deutsche Seite zum Film

Der deutsche Trailer

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