Tod im Eichsfeld von Astrid Seehaus

Der 42jährige, gut aussehende Kriminalkommissar Frank Rothe läßt sich von Erfurt nach Heiligenstadt ins Eichsfeld versetzen, weil sowohl er als auch seine 16jährige Tochter Jessica, die im Rollstuhl sitzt, eine Veränderung brauchen. Beide kämpfen nach wie vor mit der Trauer, um Manuela, der Frau von Frank.
In Heiligenstadt angekommen muss Frank Rothe im Mordfall Georg Stahlmann ermitteln. Stahlmann war der größte Bauer im Ort und kein einfacher Mann.
Als er erstochen mit einer Mistgabel in seiner Scheune aufgefunden wird, gibt es jede Menge Menschen aus seinem Umfeld, die als Täter in Frage kommen.
Wird es Frank Rothe gegen den Wiederstand der Dorfgemeinschaft gelingen, den Mörder zu fassen und außerdem seiner Tochter neuen Lebensmut zu geben?

‚Tod im Eichsfeld‘ wurde mir im Rahmen der Rezensionswanderbuchaktion der Phantastikinsel zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

Astrid Seehaus ist Kinder- und Jugendbuchautorin und ‚Mord im Eichsfeld‘ ist ihr erster Krimi, der direkt mit dem Thüringer Krimipreis 2012 ausgezeichnet wurde.
Die Autorin hat einen flüssig geschriebenen Regionalkrimi vorgelegt, der mir recht gut gefallen hat.
Der Kommissar und seine Tochter waren mir von Anfang an sympathisch und ich wollte direkt nach den ersten zehn Seiten genauer wissen, was ihnen passiert ist und wie es mit ihnen im neuen Zuhause weitergeht.
Vieles klärt die Autorin im Laufe des Buches auf, aber stellenweise hätte ich mir die private Seite von Frank Rothe etwas ausführlicher und auserzählter gewünscht.
Als erfahrener Krimileser hat man sicher schon spannendere Mordfälle gelesen, aber es war okay. Auch die letztendliche Aufklärung fand ich ganz gut gemacht, wenn vielleicht auch etwas sehr überraschend.
Auch beim Mordfall hätte ich mir stellenweise gewünscht, daß die Autorin auf manche Dinge etwas ausführlicher eingeht. Ob sie stellenweise so knapp geschrieben hat, weil das ihr Stil ist, oder weil sie eine gewisse Seitenzahl nicht überschreiten durfte, kann ich nicht beurteilen, aber meiner Meinung nach wäre an manchen Stellen, z.B. Rothe im Zusammenspiel mit seinen Kollegen, eine etwas ausführlichere Beschreibung besser gewesen.
Ich stehe zwar nicht so auf Buchreihen, aber hier würde ich mir wünschen, daß es mit Frank Rothe vielleicht mal weitergeht.
Insgesamt war das Buch gut zu lesen und als nette Lektüre für zwischendurch, gerade für Leute, die Regionalkrimis mögen, ist es durchaus geeignet.

Astrid Seehaus beim Sutton Verlag

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