Ninepins von Rosy Thornton

Laura ist alleinerziehend und lebt mit ihrer 11jährigen Tochter Beth in einem alten Haus in den East Anglian Fens.
Das dazugehörige umgebaute ehemalige Pumpenhaus wird regelmäßig an Studenten vermietet.
In diesem Jahr ist die Studentin, die eigentlich einziehen sollte kurzfristig abgesprungen und so nimmt Laura die 17jährige Willow auf, ein Pflegekind, das von ihrem Sozialarbeiter Vince zwar noch begleitet wird, aber langsam in die Selbstständigkeit entlassen werden soll.
Willow ist das Kind einer psychisch kranken Hippiemutter, die sich nie richtig um sie kümmerte und ständig mit ihr von Ort zu Ort zog.
Laura muss nicht nur mit der neuen Mieterin klarkommen, sondern auch mit der Tatsache, daß aus ihrer Tochter ein pubertierender Teenager wird, der gegen sie rebeliert.
Und dann ist da noch Vince, der die Bewohner von Ninepins regelmäßig besucht…

Ich habe das Buch ‚Ninepins‘ im Rahmen einer Giveway-Aktion auf Maria Grazies Blog Fly High gewonnen. Vielen Dank an Maria Grazia und an die Autorin Rosy Thornton!!!
Den Originalpost zur Aktion findet ihr hier.

Rosy Thornton hat einen wundervollen Schreibstil. EIn paar Wörter habe ich nachgeschlagen, weil mein Englisch nicht immer so sattelfest ist, aber das macht nichts.
Sie beschreibt die Landschaft und ihre Personen wirklich anschaulich, was mir sehr gut gefallen hat.
Laura, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, war mir direkt sehr sympathisch, auch wenn sie manchmal etwas übermutterhaft daherkam.
Vince und Lauras Exmann, die einzigen wirklich vorhandenen männlichen Hauptpersonen waren mir auch sehr sympathisch, vor allem der Exmann mit seiner chaotischen, neuen Familie.
Willow ist ein einzelgängerischer Teenager an der Schwelle zum Erwachsensein. Sie muss ihren Platz im Leben erst finden. Die Zerissenheit, die daraus resultiert und den Schmerz, den ich beim Lesen stellenweise spüren konnte, machen das Buch zu einem tollen Leseerlebnis.
Beth, die Tochter von Laura hätte ich stellenweise am liebsten mal kräftig geschüttelt, aber das muss bei Pubertierenden wohl so sein 😉
Insgesamt ist ‚Ninepins‘ ein ruhiges Buch, daß sich mit den Problemen von ganz normalen Menschen beschäftigt. Es gibt keine großen Knalleffekte, aber ich war von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und kann das Buch jedem empfehlen, der solche Bücher mag.

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