The deep blue sea (Originalversion)

The deep blue sea ist ein englisches Drama, daß Anfang der Fünfziger Jahre in England spielt.
Die Vorlage stammt von Terence Rattigan.
Hester Collyer (Rachel Weisz) ist mit dem viel älteren Richter Sir William Collyer (Simon Russell Beale) verheiratet.
Er gibt ihr Geborgenheit, Rückhalt und Liebe, aber die körperliche Beziehung bleibt dabei auf der Strecke.
Als Hester sich in den jungen, vom Krieg gezeichneten RAF Pilot Freddie Page (Tom Hiddleston) verliebt, erlebt sie eine Offenbarung und verläßt ihren Ehemann, um mit Freddie in einer schäbigen Wohnung zusammenzuleben.
Der Film behandelt hauptsächlich 24 Stunden, in denen Hester versucht sich umzubringen, scheitert und sich dann daran zurückerinnert, wie es mit ihr, William und Freddie so weit kommen konnte.
Wird, Hester noch einmal versuchen, sich das Leben zu nehmen? Wird sie mit Freddie zusammenbleiben? oder geht sie zurück zu William, der ihr Stabilität gibt?

The deep blue sea ist mal wieder so ein Film, den ich angeschaut habe, weil ich die Schauspieler mag.
Rachel Weisz paßt meiner Meinung nach perfekt in die Rolle der zerrissenen Hester, die sich in eine Lage manövriert hat, aus der sie nicht mehr vor und nicht mehr zurück kann und hat das gut gespielt.
Simon Russell Beale als Sir William, der um viele Jahre ältere Ehemann, dessen Wut sich im Laufe des Films in Trauer umwandelt und der Hester helfen möchte, hat mir auch sehr gut gefallen.
Auf Tom Hiddlestone war ich sehr gespannt. Der Schauspieler ist schon länger auf meinem Radar, allerdings kenne ich ihn bewußt nur aus Thor (und seine Rolle als Loki ist jetzt nicht so aussagekräftig, was das schauspielerische Können angeht) und aus der kleinen aber wichtigen Rolle in ‚Gefährten‘, wo er mir sehr gut gefallen hat.
Als Freddie war er meiner Meinung nach sehr gut besetzt und er konnte als jugendlicher Liebhaber voll überzeugen.
Was mir ein bißchen gefehlt hat, war die dargestellte Zerrissenheit, die er als RAF Pilot aus dem Krieg mit heim gebracht hat. Darüber wird öfter mal geredet, aber gesehen habe ich davon irgendwie nicht so viel (vielleicht ist es mir auch entgangen, auch das ist, gerade wenn ich Filme im Original schaue gut möglich).
Den Film quasi auf 24 Stunden zu beschränken und die geschichte in Rückblenden zu erzählen, ist auf der einen Seite schon spannend, auf der anderen Seite ist sowas einfach nicht so mein Ding.
Die Musik, die in den ersten 10 Minuten des Films ununterbrochen im Hintergrund spielt, fand ich wunderschön (ich muss mal recherchieren von wem die ist und ob es einen Soundtrack zum Film gibt).
Nach circa 10 Minuten wird die Musik dann ausgeblendet und ertönt erst wieder zum Schluss, sodas der Film sehr ruhig daherkommt. Man hört wirklich nur die Stimmen der Schauspieler und die normalen hintergrundgeräusche und kann sich so vollkomen auf das sich abspielende Drama konzentrieren.
Alles in allem ist The deep blue sea ein Film, der mich schon berührt hat, den ich persönlich aber kein zweites Mal sehen muss. Menschen, die gerne leise Dramen ohne großen Schnickschnack drumherum schauen, dürften an diesem Film aber auf jeden Fall Gefallen finden.

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