Das Buch des Verrats von Gayle Lynds

Iwan der Schreckliche hat zu Lebzeiten die legendäre Bibliothek aus Gold zusammengetragen, in der das Wissen der Welt vereint ist und legendäre Schriften von Gelehrten wie z.B. Aristoteles zu finden sind.
Im Laufe der Zeit wurde diese Bibliothek zur Legende, denn niemand weiß, wo sie ist, außer einem exklusiven Kreis aus mächtigen Männern, die sich selbst ‚Der Buchclub‘ nennen.
Als der Vorsitzende dieses Clubs etwas Illegales in Afghanistan plant, wird Tucker Andersen, ein alter CIA-Haudegen, von seinem alten Freund Jonathan Ryder gewarnt.
Bevor Ryder jedoch Einzelheiten erzählen kann, wird er erschossen.
Tucker Andersen fängt an Nachforschungen anzustellen und mit Hilfe von Judd, Ryders Sohn, und der Buchrestauratorin und Wissenschaftlerin Eva, die wegen fahrlässiger Tötung an ihrem Mann gerade eine Gefängnisstrafe verbüßt, forscht er nach den finsteren Plänen des Buchclubs und nach dem Aufenthaltsort der Bibliothek aus Gold.
Werden sie die Bibliothek finden?

Ich lese sehr gerne Thriller, habe auch schon so einige gelesen und ich glaube deshalb ist es mittlerweile auch nicht mehr einfach, mich da total zu begeistern.
Das Buch des Verrats‚ hat es geschafft.
Der flüssige Schreibstil, die sympathischen Protagonisten und eine spannende Geschichte rund um alte Bücher und eine Geheimgesellschaft, die Verbindungen überall in der Gesellschaft besitzt, haben mich die knapp 600 Seiten quasi verschlingen lassen.
Außerdem finde ich die Geschichte der Bibliothek von Iwan dem Schrecklichen, nach der angeblich sogar Putin hat suchen lassen, extrem interessant.
Leider konnte ich bei ersten Recherchen im Internet nicht wirklich viel dazu finden, aber Gayle Lynds erzählt im Nachwort des Buches einiges darüber.
Lynds schafft es historische Fakten so in die Geschichte einzuflechten, daß es nicht langweilig oder belehrend wirkt, sondern einfach spannend zur Handlung paßt.
Auch die Schauplätze des Romans (unter anderem London, Rom und Instanbul) sind so beschrieben, dass die Orte vor dem geistigen Auge des Lesers lebendig werden und als wäre die Autorin selbst dort gewesen und hätte genau recherchiert.
Oh, und was mir auch gut gefallen hat ist, daß die Protagonisten zwar gut in ihrem Job sind, aber nicht unverwundbar.
Das hat mich schon bei vielen anderen Thrillern gestört, aber Gayle Lynds Figuren holen sich auch mal blutige Nasen.
Insgesamt kann ich Das Buch des Verrats jedem Thrillerfan nur empfehlen!!!

Gayle Lynds bei RandomHouse
Die englische Homepage von Gayle Lynds

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13 Antworten zu Das Buch des Verrats von Gayle Lynds

  1. Nathalies Bistro schreibt:

    Hört sich interessant an. wenn plots etwas anspruchsvoller und spannend sind, ist das voll mein ding. ich hasse nichts mehr als durchschaubarkeit. und wenns auch noch mit fakten angereichert ist, umso besser. ich bin auch so: wenn ich erstmal mit dem lesen anfange, kann ich nicht mehr aufhören. das ist echt schlimm. ich will dann alles sofort wissen. aber ein buch ist nun mal kein film und dauert eben etwas länger. deswegen lese ich dann auch die nacht durch. ich habe immer so phasen, wo es ganz extrem ist und dann wieder phasen, wo ich andere dinge mehr mache. naja, ich muss endlich mit dem wolkenatlas beginnen. ist auch ein wälzer von 600 seiten oder so. aber das mag ich. ich will ja auch was davon haben. habe vor einigen monaten erst „der schwarm“ gelesen. auch lang, aber pfff…da gibt’s so einiges zu kritisieren. hättte man auch einstampfen können. sind zwar nette infos dabei…aber..ich galub, ich schreib da demnächst mal drüber ;D

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  2. Herba schreibt:

    Ich konnte auch kaum aufhören zu lesen, das hatte ich in letzter Zeit eher selten. Zum Glück habe ich jeden Tag zwei Stunden Zeit zum Lesen – in der Bahn. Ansonsten käme ich kaum dazu.

    Ich finde die Sache mit der Bibliothek von Iwan dem Schrecklichen total spannend. Vor allem weil eben auch heutzutage noch danach gesucht wird…

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  3. Nathalies Bistro schreibt:

    Ja, das ist natürlich super. Wenn der Weg zur Arbeit so lang ist, kann man die Zeit so gut nutzen. Wenn ich mit der Bahn fahre, dann nur 10 min. Da habe ich das Buch gerade aufgeklappt und muss es gleich wieder schließen. Und meistens radel ich auch, weil es auch nicht weit ist zur Arbeit. Und das schaffe ich auch in 10 min. :). Naja, und du hast auf jeden Fall recht: Die Bibliothek ist schon spannend, es gibt ja so viele Dinge, die sagenumwobend sind, und nach denen die Forscher noch fleißig suchen. Hat halt so einen …mir fehlt gerade das Wort… – Charakter. Mystisch ! Ha! Voller Geheimnisse. Und auch was darin alles verborgen sein könnte… Also, wenn ich mit dem Wolkenatlas durch bin, hole ich mir „Das Buch des Verrats“. Jetzt ist mir nämlich das Wasser im Mund zusammengelaufen bzw zu viele Bilder durch den Kopf geschossen. Die Tribute von Panem wollte ich auch noch lesen. habe ich bisher nur Gutes von gehört. Und das von Erwachsenen 🙂

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  4. Herba schreibt:

    Na, da bin ich mal gespannt, wie es Dir gefällt. Kannst ja mal drüber schreiben, wenn Du durch bist!

    Die Tribute von Panem sind nicht so meins, aber meine Schwester wird mich demnächst in den Film schleppen. Wer weiß, vielleicht lese ich dann doch die Bücher.
    Hab aber auch nur Gutes drüber gehört!

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  5. Nathalies Bistro schreibt:

    so machen wir das 🙂

    ich bin aber auch ein hype-hasser. sobald über etwas überberichtet wird, wird mir schlecht davon… aber hier gings ja eigentlich noch. um twilight war der rummel ja schlimmer, aber naja, kann ja mit den panem-filmen auch noch kommen. fängt ja erst gerade an 😉

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  6. Herba schreibt:

    oh ja, Twilight hab ich auch boykotiert. Erst waren mir die Bücher zu teuer und dann ging mir das Ganze tierisch auf den Zeiger.

    Bei den Filmpremieren von Panem scheint jedenfalls auch schwer was los zu sein…..eine Kollegin war heute in Berlin dabei. Ich bin mal gespannt, was sie nächste Woche erzählt 😀

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  7. Nathalies Bistro schreibt:

    krass, ist gerade wie chatten ;D. ich bin auch sehr gespannt. habe nur gelesen, dass der tickt VVK twilight getoppt hat.

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  8. Herba schreibt:

    Ja, stimmt *hihi*

    ich denke das könnte daran liegen, daß die Bücher vielleicht ein bißchen anspruchsvoller erscheinen und auch für Erwachsene interessant sind.

    Ich fand es krass, daß die Tribute von Panem bei ner MTV Abstimmung zum Film des Jahres sogar den Hobbit geschlagen hat *Immer noch etwas beleidigt bin* 😉

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  9. Nathalies Bistro schreibt:

    das ist echt krass. hatte ich noch nicht gehört. schande. naja, ich werde beides sehen und dann mal sehen. obwohl ich nicht weiß, ob ich panem auf dvd oder im kino gucken werde. hm. ich muss die bücher eigentlich vorher lesen… ach, mal schauen…

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  10. Herba schreibt:

    ja, ich auch. Aber den Hobbit sicher öfter als Panem 🙂

    Auch darüber mußt Du dann mal schreiben, falls Du Panem liest!

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  11. Nathalies Bistro schreibt:

    mach ich auf jeden fall. ich habe mir geschworen ausnahmlos alles zu teilen. ob’s klappt….naja, das auf jeden fall!

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  12. Herba schreibt:

    jaja, die guten Vorsätze *lachen*

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  13. Pingback: Kartell der Angst von Gayle Lynds | Unkraut vergeht nicht….oder doch?

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